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Behandlungsschwerpunkte

Ich behandle hauptsächlich Erwachsene in Einzeltherapie ab dem 21. Lebensjahr bei:

  • Depressionen

  • Burnout und Mobbing/Bossing

  • Ängsten und Panikattacken

  • Lebenskrisen (Erkrankung, Todesfall, Trennung, Arbeitsplatzverlust etc.)

  • Psychosomatischen Beschwerden und chronischen Schmerzen

  • Schwierigkeiten im Schulalltag: Autoritätsprobleme, Erschöpfung, Überlastung etc.

  • Schlafstörungen

  • weitere Störungsbilder im Einzelfall

Verhaltenstherapie

Zentrale Annahme der Verhaltenstherapie ist, dass Verhaltensweisen erlernt und auch wieder verlernt werden können. Unter Verhalten werden Gefühle (Ängste, Trauer, Freude), bewertende Gedanken („Ich bin zu blöd.“, „Keiner mag mich.“), Körperreaktionen (Schwitzen, Herzklopfen, Erröten, Übelkeit) und sichtbares Verhalten (Frustessen, übermäßiges Trinken, andere nicht ausreden lassen) verstanden. Die moderne Verhaltenstherapie versteht sich heute als eine Therapierichtung, die ein großes Spektrum an unterschiedlichen Methoden vereint:

  • Gesprächsmethoden

  • übende Verfahren wie Soziales Kompetenztraining oder Angstbewältigungsverfahren

  • Achtsamkeits- und Imaginative Übungen

  • Entspannungstechniken wie Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung.

PEP® (Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie)

Diese Methode biete ich nur auf Wunsch an. Sie ist nicht im Leistungskatalog der meisten Kostenträger aufgeführt. Bitte sprechen Sie mich im Einzefall an.

"PEP® ist ein von Dr. Michael Bohne entwickeltes Verfahren zur Veränderung belastender emotionaler Zustände und ist vor allem bei Ängsten aber auch anderen belastenden Gefühlen wirksam. Sie wird oft auch „Klopftherapie“ gekannt und eine Weiterentwicklung aus der sogenannten Energetischen Psychologie (wie z.B. EFT, TFT, EDxTM). Ein Teil der Behandlung besteht darin, dass die Klientin/der Klient zunächst unter Anleitung dann in Eigenregie bestimmte Körperpunkte klopft. In der PEP® können so die störenden Denk-, Fühl- und Verhaltensmuster mittels sensorischer Stimulation abgeschwächt und verändert werden."

Bei Interesse können Sie hier weiter lesen und sich umfassend informieren: https://www.dr-michael-bohne.de/was-ist-pep.html

Meine Arbeitsweise

Als Verhaltenstherapeutin arbeite ich hauptsächlich mit Ihnen im „Hier und Jetzt“ an Ihren aktuellen Beschwerden und Problemen mit den oben genannten Methoden. Im Laufe unseres Lebens sind wir zahlreichen Einflüssen ausgesetzt. Den stärksten Einflüssen auf die Entwicklung unserer Persönlichkeit sind wir in der Kindheit und Jugend ausgesetzt. Daher nehme ich mir immer Zeit, den Blick auch „rückwärts“ zu richten und biographische Zusammenhänge zu beleuchten. Letztlich geht es auch darum, die eigene Lebens- und Lerngeschichte zu verstehen. Wichtig ist mir auch, Ihre vorhandenen Fähigkeiten, Stärken und Kraftquellen zu würdigen. Denn oftmals verlieren wir in Krisenzeiten den Blick dafür, was wir alles können und schon geschafft haben. Und manches lässt sich mit einer Prise Humor besser nehmen. Auch das soll in der Therapie bei allem Belastenden nicht zu kurz kommen.

Ablauf einer Psychotherapie

Im Erstgespräch nehme ich mir Zeit, Sie kennenzulernen und mir ein erstes Bild von Ihren Beschwerden zu machen, aber auch etwas über Ihre Ziele zu erfahren:

  • Wie soll es Ihnen gehen, wenn die Therapie zu Ende ist?
  • Was soll sich eigentlich verändern durch die Therapie?
  • Womit kann ich Ihnen helfen?

Ich empfehle nach dem Erstgespräch, erst einmal „eine Nacht darüber zu schlafen“ und ehrlich zu überlegen, ob Sie sich eine Zusammenarbeit mit mir vorstellen können:

  • Fühlte ich mich verstanden?
  • Stimmt die Sympathie?
  • Konnte ich auch über schwierige Dinge sprechen?

Studien zur Wirksamkeit von Psychotherapie belegen, dass ein Haupterfolgsfaktor die Qualität der Beziehung zum Therapeuten/zur Therapeutin ist.

In den ersten vier bis fünf Sitzungen erfolgen eine weitere Diagnostik, eine Erhebung Ihrer Biographie und eventuell bereits die Erprobung erster Bewältigungsstrategien. Spätestens dann muss ich bei den Beihilfe- und Fürsorgestellen über einen ausführlichen Antrag eine Psychotherapie beantragen. Gemeinsam sprechen wir die Therapieziele und auch die Methoden ab. So lernen Sie nach und nach eine „Hilfe zur Selbsthilfe“. In manchen Fällen bitte ich auch zu ein oder zwei Gesprächen Ihre/n Partner/in dazu, um gemeinsam über die Erkrankung oder Beziehungsprobleme zu sprechen. Eine Paartherapie biete ich nicht an.